Christina Kliem
Kuratorin
Werner Meschkank kurator 1985 - 2022 Martina Noack
Kuratorin

Kuratoren

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Martina Noack

Kuratorin

Die Kuratorin betreut vorrangig die Sammlung Trachten und Textiles, die derzeit größte Sammlung von Objekten zur niedersorbischen/wendischen Tracht um Cottbus/Chóśebuz. Zu den Beständen gehören neben Trachtenteilen des niedersorbischen Trachtenterritoriums hinaus auch Belegexemplare aller anderer Trachtengebiete der heutigen Lausitz sowie seltene Trachtenteile ehemaliger wendischer Trachtenregionen.
Des Weiteren zeichnet Frau Noack für das Fotoarchiv des Museums sowie für das mit den Sammlungen einhergehende Thema Brauchtum verantwortlich.

In den Arbeitsbereich der Diplomkulturwissenschaftlerin und Sorabistin gehört neben dem zielgerichteten Ausbau und Erhalt dieser Sammlungen, auch deren wissenschaftliche Einordnung, Erforschung und Präsentation.
So trägt sie nicht nur Verantwortung für ihre Sammlungsobjekte im Depot und in der Dauerausstellung, sondern konzipiert und organisiert Ausstellungen zu verschiedensten mit den Sammlungsbereichen im Zusammenhang stehenden Themen, veröffentlicht dazu wissenschaftliche Beiträge und vermittelt das erworbene Wissen in Vorträgen und spezifischen Führungen.
Herausragende Projekte ihrer Arbeit der vergangenen Jahre sind u.a. die Ausstellungen zur Tracht des Hannoverschen Wendlandes, zur oderwendischen Tracht und zum Thema Wendische Ammen. Zu den Ausstellungsprojekten erschienen jeweils umfangreiche wissenschaftliche Publikationen.
Im Zuge der Umgestaltung des Wendischen Museums und der Neukonzipierung und Neugestaltung der Dauerausstellung wirkte Martina Noack als leitende Kuratorin. Für die 2006 erstmalig erschienene museumseigene Schriftenreihe „Sorbische Kostbarkeiten – Serbske drogotki“ arbeitet sie als Redakteurin.

Martina Noack
Telefon: +49 (0) 355-4944358
E-mail: Martina.Noack@cottbus.de

– Diplomkulturwissenschaftlerin/Sorabistin
– Kuratorin – Bereiche: Trachten und Textiles, Bräuche, Fotografie

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Christina Kliem

Kuratorin

Die Kuratorin betreut die Sammlungen Bildende Kunst, Volkskunst und Alltagskultur,
die 1986 für ein neues wendische Museum gegründet wurden.
Durch Ankäufe, Schenkungen, Übernahmen und Dauerleihgaben bewahrt das Museum
Zeugnisse/Artefakte zur wendischen Kulturgeschichte, die durch die Konzentration in den genannten Sammlungen eine Grundlage für weitere, wissenschaftliche Bearbeitungen bieten. Enge Partnerschaften zu Spezialisten, u.a. im Sorbischen Institut und weiteren Institutionen, beförderten diese Arbeit im Verlauf der vergangenen 35 Jahre.
Mit Stolz können wir von einem bedeutenden Fundus zur Kulturgeschichte der Niederlausitzer Sorben/Wenden sprechen, der weiterhin systematisch qualifiziert wird.
Die Werke der Malerei, Grafik, Plastik, Drucke, Fotografie, Plakatk- und Textilkunst reichen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart und widerspiegeln das künstlerisch-ästhetische Empfinden und die Auffassung der Kunstschaffenden zur heimatlichen Landschaft und der darin lebenden Menschen. Gegenwartskünstler widmen sich verstärkt der Veränderung der Lausitzer Landschaft und dem damit verbundenen Verlust wendischer Identität. Sie zu fördern, gehört zur Aufgabe des Museums.
Ergebnisse der Sammlungstätigkeit und Projektarbeit sind auch in sorbischer/wendischer Sprache in Vorträgen und Publikationen veröffentlicht.

Die Sammlung zur Bildenden Kunst begann mit einem umfangreichen Konvolut von Aquarellen aus dem Nachlass des Vetschauer Malers Wilhelm Schieber. Werke weiterer niedersorbischer/wendischer und obersorbischer Maler mit niederlausitzer Themen kamen hinzu, auch von namhaften Wegbereitern für eine eigenständige sorbische/wendische bildende Kunst. Kunstwerke aus wendischen Ausstellungen innerhalb des “alten” Stadtmuseums sind zum Teil integriert worden.
Durch das Einbinden der Werke in die museale Sammlung erfahren Künstlerpersönlichkeiten z.T. erstmalig gebührende Wertschätzung. Die ermittelten Geschichten zu dargestellten Personen und Situationen um den Entstehungsprozess geben zudem neue Informationen zur Kulturgeschichte allgemein. Große Aufmerksamkeit konnte das Museum auch durch Neu- und Wiederentdeckungen wendischer Künstler wie Paul und Fritz During, Carlo Noack oder Alfred Janigk erlangen.
Kunstwerke wendischer Maler mit den Themen Landschaft, Alltag und Brauchtum zeugen von innerer Sicht, die Spreewaldmalerei vermittelt den Blick von außen auf die Niedersorben.
Mit zunehmender Bekanntheit des Wendischen Museums gelangten herausragende Kunstwerke aus Privatbesitz in die Kunstsammlung und sind damit der Öffentlichkeit zugänglich.

Zur Volkskunstssammlung gehören Einzelobjekte und Konvolute Lausitzer Künstler und Laien, die oft auf mehreren Gebieten kreativ arbeiten. Sie schöpfen ihre Themen vielfach aus der ungebrochenen Brauchtumspflege und arbeiten auf Papier, mit Ton, Glas oder auf der Eierschale. Die Ostereiersammlung umfasst rund 900 traditionell verzierte Hühner-, Gänse- und Straußeneier, die zu Ostern präsentiert werden.

Der Fokus für das Sammeln von Zeugnissen zur Alltagsgeschichte liegt auf Verzierungen, Datierungen und Inschriften. Dabei sind wendische Inschriften sehr selten.
Die Keramiksammlung vermittelt einen Querschnitt verschiedenster Erzeugnisse aus Lausitzer Töpfereien.

Die Anzahl der Spreewald-Souvnirs widerspiegelt die Vermarktung des Spreewaldes als einzigartige Landschaft innerhalb Deutschlands. Dabei sind wendische Trachten ein häufig gewähltes Motiv zur Bewerbung touristisch geprägter Orte.

Christina Kliem
Telefon: +49 (0) 355-4944359
E-mail: Christina.Kliem@cottbus.de

– Diplomkulturwissenschaftlerin/Sorabistin
– Kuratorin – Bereiche: bildende Kunst, Volkskunst, Alltagskultur, Souvenirs

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Steffen Krestin

Leiter der Städtischen Sammlungen Cottbus, gesamtverantwortlich für das Stadtarchiv, Stadtmuseum und das Wendische Museum Cottbus.

Steffen Krestin ist Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin. Der Diplomgeschichtswissenschaftler und Museologe ist seit 1985 im Museumswesen tätig. Ab 1988 Mitarbeiter des Bezirksmuseums Cottbus, 1990–94 Kustos am Fürst-Pückler-Museum Cottbus-Branitz, übernimmt er 1995 die Leitung der Städtischen Sammlungen und damit die Verantwortung für Stadtarchiv und Stadtmuseum, ab 1999 außerdem für das Wendische Museum in Cottbus.
Als Historiker zeichnet er vor allem für Ausstellungen und Publikationen zur Cottbuser Geschichte, zur Kulturgeschichte und zur Kunst der Region verantwortlich. In seiner leitenden Funktion ist es ihm ein großes Anliegen, die Bemühungen um den Erhalt der niedersorbischen/wendischen Sprache zu fördern und zu unterstützen. Besonderes Augenmerk legt er bei seiner Arbeit auf die Kooperation der Einrichtungen der Städtischen Sammlungen, als auch auf die Zusammenarbeit mit anderen Intuitionen, so mit dem Sorbischen Institut, dem Sorbischen Museum in Bautzen und weiteren Partnern, die Themen und Aspekte der sorbischen/wendischen Kultur und Geschichte betrachten. Er trägt dazu bei, dass die Museen als Forschungsstätten ihre Sammlungen einem breiten Publikum zugänglich machen und neue Erkenntnisse in Ausstellungen und Publikationen veröffentlichen.

Steffen Krestin
Telefon: +49 (0) 355–6122450
E-mail: Steffen.Krestin@cottbus.de

– Diplomhistoriker und Museologe
– Leiter des Wendischen Museums seit 1995

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