Geschichte des Hauses

Zeitstrahlpunkt

1887

Erste Ausstellung der Niederlausitzer Gesellschaft für Anthropologie und Altertumskunde in Cottbus/Chóśebuz – präsentiert werden u. a. Exponate zur sorbischen/wendischen Kultur und Lebensweise

1908

Die Sammlung der Niederlausitzer Gesellschaft wird mit der des städtischen Heimatvereins zusammengeführt; Eröffnung des Städtischen Museums in der Sandower Straße 22 – mit einem „Wendischen Zimmer”

Zeitstrahlpunkt

1925

Vereinigung aller städtischen und Vereinssammlungen; Eröffnung des Städtischen Museums am Neumarkt 8 – mit „Wendischer Abteilung” in zwei Räumen

1937

Neueröffnung des Heimatmuseums am Oberkirchplatz 2 – mit „Wendischer Bauernstube

Zeitstrahlpunkt

1945

Verlust fast aller städtischen musealen Sammlungen in Folge des 2. Weltkriegs

1947

Umzug des Städtischen Museums ins Schloss nach Branitz/Rogeńc; die Ausstellung beinhaltet auch die bäuerliche Kultur der Niederlausitzer Sorben/Wenden, die anfänglich lediglich als „spreewälderisch” betitelt wird

Zeitstrahlpunkt

1952-56

Wechsel der Museumsleitung und Ausbau der „sorbischen Abteilung“; „Ausstellung zur Geschichte und Kultur der Sorben”– in vier Räumen im Erdgeschoss des Branitzer Schlosses

1967-75

Sonderausstellungen zur sorbischen/wendischen Kunst und Volkskunst im Schloss Branitz, dem 1961 aus dem Stadtmuseum hervorgegangenen „Bezirksmuseum Cottbus“

Zeitstrahlpunkt

1980

Eröffnung der Ausstellung „Niedersorbisches Schrifttum” im Bezirksmuseum – als Beitrag zum V. Festival der sorbischen Kultur; Kurator: Josef Frenzel (1909–1991)

1981-85

Wanderausstellung „Niedersorbisches Schrifttum” wird u.a. in Bad Muskau/Mužakow, Lübbenau/Lubnjow, Senftenberg/Zły Komorow, Jessen/Jaseń und Luckau/Łukow; das Bezirksmuseum gastiert mit der Ausstellung „Die Sorben im Bezirk Cottbus” in Targowischte/Bulgarien und Lipezk/UdSSR; Kabinettausstellung „Sorbische Lehrbücher und Unterrichtsmittel”; Wanderausstellung zur sorbischen/wendischen Schriftstellerin Wilhelmine Wittka

Zeitstrahlpunkt

1985-90

Aufbau der „Abteilung Wendisches Museum“ am Bezirksmuseum – mit drei wissenschaftliche MitarbeiterInnen ab 1986 und Büroräumen in der Schillerstraße (ohne eigene Ausstellungsräume); Erweiterung des Sammelspektrums – neben Literatur und Schriften werden jetzt auch Trachten, bildende Kunst, Volkskunst und Exponate zur Alltagskultur sowie zu Musik, Numismatik und Postgeschichte gesammelt; Sonderausstellungen u.a. im Schloss Branitz, in der Stadthalle und im Wendischen Haus

1991-94

Sanierung des 1986 von der Stadt Cottbus/Chóśebuz angekauften Gebäudes in der Mühlenstraße 12; Konzipierung und Aufbau einer Dauerausstellung zur niedersorbischen/wendischen Geschichte und Kultur; finanziert durch das Land Brandenburg, die Stiftung für das sorbische Volk und die Stadt Cottbus/Chóśebuz

Zeitstrahlpunkt

1994

Eröffnung des Wendischen Museums in Cottbus/Chóśebuz am 3. Juni 1994 – mit der ersten Dauerausstellung zur sorbischen/wendischen Kultur und Geschichte der Niederlausitz; bis Ende 2015 werden annähernd 100 Sonderausstellungen erarbeitet und präsentiert, ein Teil davon gastiert auch außerhalb von Cottbus/Chóśebuz und der Lausitz

2016-20

Sanierung des Museumsgebäudes und Neugestaltung der Dauerausstellung; mit der Ausstellung „Bewahrte Kostbarkeiten“ im Stadtmuseums Cottbus/Chóśebuz (2016) sowie verschiedenen Wanderausstellungen und Veranstaltungen bleibt das Museum in der Öffentlichkeit präsent

Zeitstrahlpunkt

2020

Neueröffnung des Wendischen Museums – mit neuer Dauerausstellung zur Kulturgeschichte der Sorben/Wenden in der Niederlausitz

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