WENDISCHES MUSEUM
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Sammlung materieller Kultur
Die Sammlung zur materiellen Kultur umfasst Zeugnisse wendischer Arbeits- und Lebenswelt, die in Objektgruppen unterteilt sind: Holz, Metall, Glas, Keramik, Sandstein, Granit und Porzellan. Einen besonderen Stellenwert haben darunter verzierte und datierte Möbel, Arbeitsgeräte, Gegenstände zur Bau- und Siedlungsweise und Zeugnisse mit niedersorbischer/wendischer Schrift.

Die Keramiksammlung mit Gefäßen aus dem 18. bis 20. Jahrhundert widerspiegelt Formenvielfalt und Können des regionalen Töpferhandwerks. Zu den wertvollsten Objekten gehören datierte Henkelflaschen und spezielle Leinölkrüge, die belegen, dass das wertvolle Öl früher von Händlern in die Häuser gebracht wurde. Weißbierflaschen mit Namenszug verweisen u. a. auf wendische Gastwirtschaftsbesitzer.

Raritäten sind der auf Holz geschriebener Wandspruch „Moj Dom, Moja Gluka.“ (Mein Haus, mein Glück.) und das hölzerne Grabkreuz aus Werben von 1891 mit wendischem Spruch.

Unter der Rubrik Kunstgewerbe sind vielfältige Souvenirs, verschiedenste Werbeartikel mit sorbischem/wendischem Bezug bis hin zu kostbaren Trachtenfiguren der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin zu finden.
 


Küchenschrank aus Burg,
um 1880
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