WENDISCHES MUSEUM
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Das Wendische Museum in Cottbus

Nach der deutschen Wieder- vereinigung 1990 wurden erste konkrete Schritte in Richtung des Aufbaus eines sorbischen/ wendischen Museums in Cottbus unternommen. Mit finanzieller Unterstützung durch das Land Brandenburg, die Stiftung für das sorbische Volk und der Stadt Cottbus wurde das Haus Mühlen- straße 12 in den Jahren 1991 bis 1994 für Museumszwecke saniert.
Am 3. Juni 1994 konnte das Wendische Museum in Cottbus feierlich eröffnet werden. Der zweite Teil der ständigen Ausstellung des Museums, die Kellerausstellung, wurde im Frühjahr 1996 der Öffentlichkeit übergeben.
In nur zwei Jahrzehnten entwickelte sich das Wendische Museum zu einem Kompetenzzentrum für sorbische/wendische Kultur in der Niederlausitz und zu einem Leitmuseum für regionale Heimatmuseen.
Rund 98.000 Besucher konnten bis Ende 2015 die ständige Ausstellung zur Geschichte und Kultur der Sorben/Wenden und 94 Sonder-ausstellungen sowie unzählige Konzerte, Lesungen, Vorträge und sonstige Veranstaltungen erleben.
Das Museum achtet auf möglichst konsequente niedersorbisch-deutsche Zweisprachigkeit und trägt so seinen Teil dazu bei, dass die vom Aussterben akut bedrohte niedersorbische/wendische Sprache lebendig erhalten bleibt. Darüber erarbeitete es eine ansehnliche Zahl an Publikationen. Seit 2006 gibt das Wendische Museum die Schriftenreihe »Sorbische Kostbarkeiten - Serbske drogotki« heraus.

Seit dem 1. Januar 2016 ist das Wendische Museum wegen Umbaumaßnahmen vorübergehend geschlossen. Nach einer umfangreichen baulichen Sanierung der Ausstellungsräume und der Umsetzung der überarbeiteten Dauerausstellung präsentiert sich das Wendische Museum danach neu.
 

Das Wendische Museum aus der Vogelperspektive
Der Wassermann, eine sorbische/ wendische Sagengestalt aus Bronze, gestaltet von Peter Buth, sitzt seit 2005 vor dem Museum auf einem Stein am "Ufer" der "Spree" und lädt zum Verweilen ein.
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